Alternative Banking-Programme

Einige ernsthafte Quellen werben für alternative Banking-Programme:

  • Computerzeitschrift com! Artikel „Der sichere Banking-Stick“ vom 23.10.2012 (Artikel lesen) mit dem Programm Webconverger.
  • Computerzeitschrift com! Artikel „com!-Fox“ vom 01.12.2011 (Artikel lesen) und dem Artikel „Sicheres Homebanking mit com!-Fox“ vom 14.05.2012 (Artikel lesen) mit dem Programm com!-fox.
  • Computerzeitschrift c’t Artikel „Sicheres Online-Banking mit Bankix“ vom März 2013 (Artikel lesen) mit dem Programm ctbankix.

Das Wort „sicher“ wird nach meiner Ansicht überstrapaziert, denn 100% Sicherheit ist bei Computern NIE zu erreichen und mit dem Internet erst recht nicht. Allerdings liegt ein gutes Konzept zugrunde:

  • Die Programme arbeiten nicht mit Windows, sondern mit Linux – einem anderen Betriebssystem. Auch für Linux gibt es Schadprogramme aber es nur sehr wenige.
  • Die Programme erkennen die Computer-Festplatte nicht und die Festplatte „weiß nicht“, dass die Programme laufen. Eventuelle Schadprogramme auf der Festplatte können die Programme nicht erreichen.
  • Die Programme laufen von einer CD, die nach dem „Brennen“ nicht mehr geändert oder beschrieben werden kann. Wenn sich durch unvorsichtige Internetnutzung ein Schadprogramm installieren möchte, ist es nach dem nächsten Start der CD wieder weg, weil die Programme immer wieder neu von der nicht änderbaren CD starten.

Auch wenn ich hier eine Empfehlung abgebe erfolgt dies auf volles und alleiniges Risiko des/der Benutzenden, ohne Garantie meinerseits, ohne Haftung meinerseits.

  • Mir gefällt der Webconverger, der mit einer festen Internetverbindung funktioniert, also mit LAN-Kabel. Und ich rate zur CD-Version. USB-Sticks können nur mit großem Aufwand (oder gar nicht) gegen Änderung geschützt werden.
  • Bei einer WLAN-Verbindung ist ctbankix geeignet. Dort gibt es eine Version für eine CD (funktioniert), eine nach-beschreibbare, jedoch finaliserbare DVD (habe ich bisher nicht geprüft) und für einen USB-Stick (funktioniert). Bei der USB-Stick-Version sollte ein (leider teurer) Stick mit Schreibsperre verwendet und die Schreibsperre mit dem Programm geprüft werden.

Anhang: Bedienung Webconverger (CD-Version)

  • Der Computer muss im BIOS/UEFI so eingestellt sein, dass er von CD bootet (Booten = Starten nach dem Einschalten) und muss über LAN (Kabel) an das Internet angeschlossen sein.
  • Die CD muss vor dem Startvorgang oder beim Startvorgang eingelegt werden.
  • Das Programm startet selbsttätig und bietet eine 32- und eine 64-Bit Version, die man mit der Cursortaste wählen kann. Ohne Auswahl startet das Programm nach 10 Sekunden automatisch mit der 32-Bit Version, die auch auf 64-Bit Computern funktioniert.
  • Das Programm Webconverger hat genau eine Funktion: Einen Webbrowser (Internetzugang) betreiben. Dort kann man die Internetadresse seiner Bank eingeben und die Bankgeschäfte tätigen. Es gibt keinen Systemzugang und keine Einstellmöglichkeiten.
  • Webconverger kann man nicht abschalten, man muss den Computer abschalten und beim nächsten Computerstart die CD entfernen.